Autorenlesungen

Dienstag, 2. September, 19 Uhr

Friedrich Hebbel: Ein Lied von Glück und Sieg.

Hebbel-Lieder und ein Hebbel-Roman
Musikalisch-literarischer Abend mit vielen Erstaufführungen

 

 

Vor genau 175 Jahren, 1839, kam der junge Friedrich Hebbel (1813-1863) nach einem strapaziösen Fußmarsch quer durch Deutschland in Hamburg an. Ein demütigender, seine letzten Kräfte verbrauchender, gefahrvoller Weg. Aber auch ein Weg, auf dem die Idee zu seinem berühmten Judith-Drama heranreifte. Dieses Ereignis steht im Mittelpunkt des gerade erschienenen Romans von Susanne Bienwald „Da geht einer“, aus dem die Autorin an diesem Abend lesen wird.

Der musikalische Teil des Abends widmet sich dem Lyriker und Dramatiker Friedrich Hebbel. Bedeutende Komponisten wie Robert Schumann (1810-1856), Franz List (1811-1886), Johannes Brahms (1833-1897), Hugo Wolf (1860-1903), Alban Berg (1885-1935) und heute Volker David Kirchner (geb. 1942), der für diese Veranstaltung eine Szene aus Hebbels „Nibelungen“ vertont hat, haben sich von Hebbels Vorlagen zu Tondichtungen anregen lassen.

Mitwirkende: Ulf Bästlein, Susanne Bienwald, Sascha El Mouissi

Ort: Galionsfigurensaal des Altonaer Museum
Eintritt: 20 Euro
Abendkasse im Altonaer Museum

Sonntag, 28. September 2014, 17 h

Susanne Neuffer liest aus "Schnee von Teheran oder Vom Verlassen des Geländes" (Maro Verlag)/

Katrin Wagner liest aus "Aarons Kind"

 

 

Babette Kleinhempel ist eine Lehrerin, die lieber verschämt zugeben würde, Callgirl, Bestatterin oder Waffenhändlerin zu sein, als sich zu ihrer tatsächlichen Profession zu bekennen, aus der sie sich innerlich längst verabschiedet hat. Lediglich die Großen Ferien, bieten der Protagonistin den Raum für Bildungsreisen zu ihren familiären Wurzeln, zu den Quellen der körperlichen Arbeit, in die Bergwerke - immer auf der Suche nach der Faszination des Ursprünglichen. Dabei sammelt sie Ideen und Rezepte für den persischen Zuckerbäcker Reza, der sie gelehrt hat, die Zuckerbäckerei und ihre Produkte nicht nur als Spiegel einer Kultur zu begreifen, sondern auch als entscheidendes Mittel zur Bewältigung des realen Lebens und seiner Anforderungen. Mit ihm zusammen plant sie die Verwirklichung eines Projekts: Den Nachbau der Sieben Weltwunder als Desserts.

Ort: Literaturzentrum e.V. Schwanenwik 38 (im Literaturhaus)
Eintritt: € 7,-/4,-
Infos: Webseite Literaturzentrum